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Nicht alle glauben dasselbe, nicht alle glauben überhaupt. Religionen wurden, wo eine lebendige Kultur gewesen ist, immer neben anderen auf dem Marktplatz der Welt verkündet – mit Zustimmung, mit Ablehnung, mit Reserviertheit. Die Geschichte unseres Landes scheint das Gegenteil zu behaupten, so voll ist seine Landschaft mit Kirchen, so oft beginnen Ortsnamen mit „Sankt ...“. Doch ein genauer Blick offenbart ein differenziertes Bild von seiner Glaubensgeschichte: (Gegen-)Reformation, Türkenkriege, Hexenverfolgungen, Judenvertreibung und -vernichtung, der christliche „Ständestaat“, der Nationalsozialismus sind Zeiten und Epochen großer gesellschaftlicher Kämpfe und Energien. Sie machen Erzählungen aus, sie haben Erinnerung nötig – allen voran für die Wertschätzung des jeweils anderen im Glauben für morgen.

Beiträge zu dieser Frage sind in den kommenden Wochen verfügbar.

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Wer hat die richtige Religion?

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Antworten auf die Zukunftsfragen

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Markus Ladstätter, 19.2.2018
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Überheblich klingende Absolutheitsansprüche haben viele Menschen in Europa auf Distanz zu Religion gebracht. Heute ist die Katholische Kirche nach wie vor von ihrer eigenen Botschaft überzeugt, aber sie erkennt zugleich an, dass es auch in anderen Religionen Wahrheit gibt, selbst dort, wo sie sich vom Christentum unterscheiden. 
  
Kann man überhaupt die richtige Religion haben?  Als Christ lebe ich im Vertrauen, in Gott die Erfüllung meiner tiefsten Sehnsucht zu finden. Und weil seine Liebe grenzenlos ist, bin ich überzeugt, dass er auch jene findet, die andere Wege gehen. 

Helga Ruschka, 12.1.2018
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Der Mensch, der in Frieden und in Liebe lebt, der sich um Liebe, Gerechtigkeit und Frieden immer wieder bemüht, auch wenn er hin und wieder Fehler macht. Der Mensch, der auch vergeben kann, hat die richtige Religion. Der Mensch, der andere Menschen nicht verurteilt oder verachtet, hat für mich die richtige Religion für sich gefunden.

 

Roman Gerdenitsch, 25.1.2018
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Jeder der für das Gute auf Erden einsteht!

Eckhard Lukesch, 5.2.2018
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Jede ernst gelebte Religion, die nicht extremistisch oder sonst radikal ist, ist prinzipiell gut.

John, 10.4.2018
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Die richtige Religion ist jene, der man sich zugehörig fühlt!

Eckhard Lukesch, 5.2.2018
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Das kann erst im Jenseits beantwortet werden - ich hoffe, daß es die christliche - besser: katholische - ist.

Karin, 14.3.2018
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Jesus hilft uns die falschen Propheten zu identifizieren: "An ihren Früchten also werdet ihr sie erkennen" (Mt 7,20). Ein Blick auf die Biographie der Religionsstifter sollte es jedem einzelnen ermöglichen, eine persönliche Antwort auf diese Frage zu finden!

Georg, 19.3.2018
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Was ist die richtige Religion, wer hat die richtige Religion? Ich glaube, die richtige Religion ist die, die Gott in den Mittelpunkt stellt und den Menschen dient. Und die richtige Religion hat der, der danach handelt.

Sirini, 10.4.2018
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Für jeden Mensch ist einen andere Religion die richtige. Jedoch sollte jeder Mensch im Stande sein, die Meinung und Religion eines anderen zu akzeptieren und tolerieren. Hierzu ein Verweis auf die deutsche Literatur: Die Ringparabel in Nathan der Weise.

Hans Gigacher, 30.5.2018
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Was ist "richtig"? Liebe Dioezesangehoerige ... Sie fragen, welche Religion die Richtige sei? Ich darf annehmen, dass Sie die Frage auch an mich stellen. Meine Antwort: Keine Religion kann die "allein richtige" sein. Ist denn nicht jeder Mensch als religiöses Wesen geboren  und wird sich als dieses  auch wieder verwandeln? Ich kann verstehen, wenn Sie diese Antwort Ihren Gläubigen nicht geben wollen oder können. 
Denn - sagen wir es so: manche von ihnen würden sich dann meditativ auf sich und die Existenz als EIN GANZES besinnen und sich fragen, warum eine einzelne Religion den Alleinvertretungsanspruch fuer eine Wahrheit stellt, die doch nur jedes Wesen für sich selbst finden kann - vorausgesetzt, es begibt sich auf keine dogmatisch fundierte Such-Rallye.....
Nicht wahr? Oder doch? Sie sind so oder so freundlich von mir gegruesst...

Ein Gedanke noch:
keine wahrheit
kein geist
no thingness
 

Cornelia Weinzierl, 15.5.208
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Ich denke, alles steht und fällt mit der Frage: "Wer war/ist Jesus Christus?". Glauben wir daran, dass er Gottes Sohn ist, und er die Kirche selbst eingesetzt hat? Jesus selbst hat gesagt: "Ich bin der Weg, die WAHRHEIT und das Leben."

Cornelia Weinzierl, 15.5.2018
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Mit dem Ablegen einer guten Beichte würde ich meine Schuld und Belastungen gänzlich Gott übergeben und mich gestärkt durch die Sakramente der Kirche guten Mutes und voller Gottvertrauen auf den vor mir liegenden Weg machen.

800 Jahre
Diözese Graz-Seckau
Dez 2017 - Sep 2018