Graz

Datum
8.6.2018, 15:30 Uhr
Präsentation 

Ort
Barocksaal des Priesterseminares

Bürgergasse 2, 8010 Graz

Kontakt
Mag. Heimo Kaindl
Direktor und Diözesankonservator
DIÖZESANMUSEUM GRAZ
+ 43 (0)316 8041-890
dioezesanmuseum@graz-seckau.at

 

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Sonderbriefmarke Diözesanpatron Hl. Rupert

Der Missionar Rupert († 718) errichtete um 700 eine Missionsstation in Salzburg. Von dort aus wird der Ostalpenraum, damit auch die heutige Steiermark, missioniert. Bischof Virgil († 784) ist hier als Missionsbischof besonders tätig. Weil die Diözese Seckau 1218  von Salzburg aus gegründet und bis 1786 große Teile der Steiermark zur Erzdiözese Salzburg gehörten, werden die hl. Rupert und Virgil auch als Patrone der Diözese Graz-Seckau verehrt.

Die Sondermarke mit dem hl. Rupert präsentiert Bischof Wilhelm Krautwaschl am 8.6.2018. Zu diesem Anlass wird es ein Sonderpostamt geben und eine Briefmarkenausstellung des Österr. Philatelistenvereins St. Gabriel. 


Im Diözesanmuseum sind sowohl Briefmarken als auch Kuverts mit Ersttagsstempel ab 8.Juni (solange der Vorrat reicht) zu erwerben.
 

Der Heilige Rupert für 80 Cent

Die Briefmarke zum Diözesanjubiläum zeigt den Heiligen Rupert, den Gründer der Erzdiözese Salzburg. Er ist gemeinsam mit Virgil Schutzpatron der steirischen Diözese. Ruperts Todestag jährt sich zudem 2018 zum 1.300. Mal. Das Briefmarkenbild gibt das Detail einer gotischen Statue des Heiligen Rupert wieder, die um 1520 von Lienhart Astl gefertigt wurde. Sie stammt aus der Filialkirche Niederhofen bei Stainach und ist heute im Diözesanmuseum Graz ausgestellt. Mit einer Auflage von 195.000 Stück wird sie auf Briefen ein Zeichen zum 800-Jahr-Jubiläum der steirischen Kirche sein.

Zum Jubiläum wird es zudem zwei personalisierte Briefmarken geben: Die erste zeigt eine Luftaufnahme des Grazer Doms, der mit Burg, Mausoleum, ehemaligem Jesuitenkolleg und Alter Universität die „Stadtkrone von Graz“ bildet.

Die zweite Marke bildet den sogenannten „Segensarm“ ab, das Wappen der Diözese Graz-Seckau. Das Motiv stammt von einem gotischen Glasgemälde, das um 1500 aus der Werkstatt des bekannten Nürnberger Glasmalers Veit Hirsvogel stammt. 1957 gelangte die Scheibe als Geschenk der Abtei Seckau an die Diözese Graz-Seckau. Sie wird heute im Diözesanmuseum Graz verwahrt.

Sonderpostamt

Im Diözesanmuseum Graz / Priesterseminar ist am 8. Juni von 10 bis 17 Uhr auch ein Sonderpostamt eingerichtet, wo neben der Briefmarke zum Diözesanjubiläum auch der begehrte Ersttagsstempel erhältlich ist.

Gleichzeitig präsentieren die Mitglieder des Österreichischen Philatelistenvereins St. Gabriel eine Briefmarkenschau mit besonderen Objekten, Briefen und Marken zu christlichen Themen.

Foto: Diözesanmuseum Graz

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800 Jahre
Diözese Graz-Seckau
Dez 2017 - Sep 2018